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Im Internet zu
surfen hat seine Tücken und Risiken. Nicht nur Viren sind im
virtuellen Raum unterwegs, sondern auch allerhand Webinhalte
gewaltbetonter oder pornografischer Natur.
Der Ettlinger
Landtagsabgeordnete Werner Raab setzt sich in seiner Funktion
als Mitglied des Sozialausschusses im Landtag dafür ein, Kindern
und Jugendlichen das Surfen im Net ohne Risiko zu ermöglichen.
Daher macht er auf das neue Internetportal
http://www.klicksafe.de aufmerksam, welches auf
Initiative der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit
mehreren Landesanstalten für Kommunikation und dem Europäischen
Zentrum für Medienkompetenz in Deutschland entstanden ist.
„Auf
www.klicksafe.de finden
sich nicht nur Links zu kinder- und jugendgerechten
Webseiten wie zum Beispiel
http://www.chatten-ohne-risiko.net, sondern auch nützliche
Tipps für Eltern und Pädagogen im Umgang mit dem virtuellen
Medium“, erklärt Raab. Auch allgemeine Hinweise zur Sicherheit
im Netz, seien es Dialer, Viren oder Würmer, gibt es auf der
Webseite.
Seit der
gesetzlichen Neuregelung des Jugendmedienschutzgesetzes im Jahr
2003 hat sich die Situation des Jugendschutzes im Internet zwar
wesentlich gebessert. Zwei Drittel der 874 im vergangenen Jahr
in Deutschland von der zentralen Stelle für Jugendschutz in
Telemedien „jugendschutz.net“ festgestellten Verstöße konnten
durch Beanstandungen beim Anbieter schnell beseitigt werden.
Nach der KIM-Studie 2006 haben aber über die Hälfte der Sechs-
bis 13-Jährigen schon Erfahrungen mit dem Internet gemacht und
ein Drittel von Ihnen mit Chaträumen, sodass die Angriffsfläche
groß bleibt. „Es ist unsere Aufgabe, den Kindern und
Jugendlichen im Netz ein sicheres Umfeld zu bieten“, fordert
Raab daher alle Eltern und im Erziehungsbereich Tätigen auf,
ihre Medienkompetenz weiter zu stärken.
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