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„Das wichtigste Anliegen im
Zusammenhang mit der Kürzung der Regionalisierungsmittel,
Streckenstilllegungen im südlichen Landkreis Karlsruhe und damit
auch in Pfinztal zu vermeiden, haben wir erreicht“, erklärte der
Landtagsabgeordnete Werner Raab. Nach den Verhandlungen auf
Landesebene mit der DB Regio AG und den Beratungen der örtlichen
KVV sei jetzt klar, dass sich im fraglichen Gebiet hauptsächlich
nur die Abfahrtszeiten mit dem Fahrplanwechsel zum 10. Juni 2007
ändern werden. Der Wahlkreis südlicher Landkreis Karlsruhe mit
seinen sieben Gemeinden, zu denen auch Pfinztal gehört, ist nur
von minimalen Kürzungen betroffen, freute sich der Abgeordnete,
der gleichzeitig auf die Situation um Stuttgart verwies, wo die
Kürzungen spürbarer seien.
„Wir sind froh, dass die
Pfinztaler Linien S5 und S4 von Kürzungen verschont geblieben
sind“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende im Pfinztaler
Gemeinderat, Achim Kirchenbauer, der bei der KVV Verantwortung
trägt. „In unserem Streckenbereich wird es glücklicherweise keine
Nachteile durch die Kürzung der Regionalisierungsmittel geben. Es
wäre zwar wünschenswert gewesen, in Stoßzeiten wie dem
Schülerverkehr einen weiteren Wagen einsetzen zu können. Aber
dafür stehen momentan keine Gelder zur Verfügung.“
Als einen Brennpunkt machten
Raab und Kirchenbauer das Bildungszentrum in Pfinztal Berghausen
aus. Solange die Schülerzahl noch auf dem momentanen Höchststand
sei, könne er den Betroffenen nur empfehlen auf frühere Züge
umzusteigen, so der Fraktionsvorsitzende.
Landesmittel zum Ausgleich
der vom Bund beschlossenen Kürzungen stünden wegen des Ziels der
Nettonullverschuldung vorerst nicht zur Verfügung, sagte Raab.
Vorwürfe aus Oppositionskreisen, dass dadurch wieder mehr Menschen
auf das Auto umsteigen würden, wies der CDU-Politiker zurück.
„Keine der vorgesehenen Streckenkürzungen fällt in eine Stoßzeit,
in der Berufspendler gewöhnlich unterwegs sind“, argumentierte
Raab. |