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„Die Förderungen im Bereich
der Jugenderholung können im bisherigen Umfang weitergeführt
werden“, meldet der Ettlinger Landtagsabgeordnete Werner Raab nach
den Beratungen über sozialpolitische Projekte im Finanzausschuss.
„Damit ist auch zukünftig ein jährliches, flächendeckendes Angebot
an Freizeiten für Kinder- und Jugendliche im Kinderland
Baden-Württemberg gewährleistet“, sagte der Sozialpolitiker.
Die Befürchtungen von Organisatoren und Teilnehmern von
Jugendfreizeiten, die um die Fortführung ihrer Projekte
fürchteten, sind damit ausgeräumt. Im vergangenen Jahr hatten
mehrere kirchliche Jugendgruppen, unter anderem die Ettlinger
KJG-Herz-Jesu, den Landtagsabgeordneten in der Sache angeschrieben
und um Unterstützung gebeten.
In der CDU-Landtagsfraktion
hat sich Raab, der als ehemaliger Organisator von Jugendfreizeiten
den Stellenwert dieser Arbeit sehr gut einzuschätzen weiß, für
eine ausreichende Mittelbereitstellung eingesetzt.
Gegenüber dem Doppelhaushalt
2005/2006 war eine Kürzung von rund vier Mio. auf drei Mio. Euro
vorgesehen. „Mit der Aufstockung um 600.000 Euro auf 3,6 Mio. Euro
wird es möglich sein, den Fortbestand mehrerer wichtiger
Förderprogramme zu gewährleisten“, freut sich Raab.
Dazu zählen beispielsweise
Erholungsaufenthalte für Kinder und Jugendliche aus finanziell
schwächer gestellten Familien, für Kinder aus Tschernobyl sowie
für behinderte Teilnehmer. Außerdem werde mit den Zuschüssen die
Beschäftigung ehrenamtlicher pädagogischer Betreuer
ermöglicht. Die Jugendfreizeiten selbst werden nach wie vor
hauptsächlich durch Teilnehmergebühren finanziert. Das
Gesamtvolumen des Haushaltes verändere sich aufgrund einer
haushaltsinternen Gegenfinanzierung nicht. |