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Die Entscheidung , das Zentrum
für Tiefe Geothermie nach Karlsruhe zu legen ist gefallen,
teilte der Ettlinger Landtagsabgeordnete Werner Raab heute mit.
Eine enge Kooperation mit der Universität Freiburg sei dabei
vorgesehen.
Forschungsminister Frankenberg
hat dem Abgeordneten nunmehr nach Abstimmung mit
Ministerpräsident Günther Oettinger bestätigt, dass der Standort
Karlsruhe als Sitz des neuen Instituts grünes Licht erhalten
habe und mit der Realisierung des Vorhabens im nächsten Jahr
begonnen werden kann. Das Forschungszentrum und die Universität
Karlsruhe sollen in enger Kooperation mit der Freiburger
Universität agieren. Es gebe keinen Streit zwischen den
Einrichtungen, auch wenn man aus den Medien diesen Eindruck
gewinnen könnte, sagte Raab.
Mit der Einrichtung des neuen
Instituts für Tiefe Geothermie ist eine Bündelung fachlicher
Kompetenz und die Weiterentwicklung der Nutzung der
Tiefengeothermie verbunden. In Karlsruhe bedeute dies unter
anderem eine Verknüpfung der Forschungsfelder Hydrogeologie,
Geomechanik und Verfahrenstechnik mit dem Bereich Maschinenbau,
erklärte Raab. Zwei Stiftungslehrstühle werden neu geschaffen.
„Wir haben in Karlsruhe sehr gute
Rahmenbedingungen, die Forschung auf dem Gebiet der
Tiefengeothermie voran zu bringen“, begrüßte Raab die
Entscheidung für den Standort Karlsruhe.
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