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„Nach
Informationen aus dem Kultusministerium sind fünf Schulen, drei
davon aus Ettlingen, in das neue Ganztagsschulprogramm des Landes
aufgenommen worden“, teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Werner
Raab heute mit. Damit sieht er den Wahlkreis Ettlingen gut
bedient.
Zu den
Bildungsträgern, die in der ersten Antragsrunde auf Einrichtung
einer Ganztagesschule in offener Angebotsform zum Schuljahr
2007/2008 zum Zuge kommen, gehören folgende Schulen:
Anne-Frank-Realschule und Albertus-Magnus-Gymnasium in Ettlingen,
das Gymnasium Karlsbad und das Ludwig-Marum-Gymnasium Pfinztal.
Die Konzeption als „offene Ganztagsschule“ bedeutet, dass die
Teilnahme am Ganztagesbetrieb freiwillig, bei Anmeldung aber wegen
der Planungssicherheit für ein Schuljahr verbindlich ist. An vier
Tagen in der Woche mindestens sieben Zeitstunden täglich, werden
den Schülern im Rahmen des Ganztagskonzepts ein Mittagessen sowie
vielfältige kommunale Angebote mit Jugendbegleitern und anderen
außerschulischen Partnern angeboten. Auch auf die zusätzliche
Lehrerzuweisung hat die Einrichtung als Ganztagesschule
Auswirkungen. So ist für Gymnasien eine Lehrerwochenstunde (LWS)
und sind für Realschulen zwei LWS je Ganztagesklasse oder –Gruppe
vorgesehen.
Zu der Gruppe der
Ganztagesschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer
Aufgabenstellung gehört die Carl-Orff-Förderschule in
Ettlingen-West. Bei dieser Angebotsform ist im Gegensatz zu den
„offenen Ganztagsschulen“ die gesamte Schule ganz oder zumindest
teilweise eingebunden, mit mindestens acht Zeitstunden täglich.
Neben dem gemeinsamen Mittagessen gehören auch hier die
Jugendbegleiter und weitere außerschulische Partner ins
pädagogische Konzept. Außerdem ist bei der Lehrerzuweisung ein
Deputat von ca. 0,75 je Förderschule vorgesehen.
„Das Angebot an
Ganztagesschulen in unserer Region wird dadurch sinnvoll
ausgebaut“, sagte Werner Raab. |