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Das von der
Firma Arbeit für Menschen mit Behinderungen (AfB) in Ettlingen
erfolgreich betriebene Modell, Behinderte zusammen mit nicht
Behinderten in einer gemeinsamen Firma zu beschäftigen, wurde
nunmehr in Stuttgart verwirklicht. Bei der Einweihung der
Betriebsräume, die vom Behindertenzentrum Stuttgart zusammen mit
der Firma AfB Ettlingen eröffnet wurde, dankte Staatssekretär
Dieter Hillebrandt auch dem Ettlinger Landtagsabgeordneten
Werner Raab für sein vielfältiges Engagement bei der
Realisierung der neuen Werkstätte. Raab hatte die Verbindung zum
Baden-Württembergischen Sparkassen- und Giroverband hergestellt,
dadurch erhält die neue Firma ausgemusterte IT-Geräte zur
Aufarbeitung und Veräußerung.

Sein Engagement
begründete Werner Raab darin, dass er sowohl als Mitglied des
Sozialausschusses des Landtags mit Behindertenfragen eng betraut
ist. Zum anderen seien auch Gedanken des Umweltschutzes
verwirklicht, noch funktionsfähige Geräte, die zum Teil nur
kurzfristig in Gebrauch waren, werden nicht der Verwertung
zugeführt, sondern bleiben im täglichen Gebrauch. Damit können
sowohl Rohstoffe geschont, als auch Energieverbräuche vermieden
werden.
Der
Geschäftsführer der Ettlinger Niederlassung AfB Norbert Schindel
sprach von zunächst fünf Arbeitsplätzen, die bereits besetzt
sind, im Endausbau sollen es 20 Arbeitsplätze werden.

Auch die
Stuttgarter Sozialbürgermeisterin Müller-Trimmbusch lobte die
aus dem badischen Landesteil kommende Initiative und bezeichnete
sie als einen wertvollen Baustein der Sozialpolitik der
Landeshauptstadt. Gleichzeitig riefen die Beteiligten vor allem
auch mittelständische Unternehmen auf, in eine Kooperation mit
dieser besonderen Unternehmensform zu treten. Jeder Computer,
jeder Bildschirm und jede Tastatur bringt
Beschäftigungsmöglichkeit und sichert den Arbeitsplatz von
Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung es schwer haben, ihren
Lebensunterhalt sicherzustellen.
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