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„Das
TheoPrax-Zentrum vergibt in diesem Jahr nicht nur Preise, sondern
ist jetzt selbst zweifach ausgezeichnet worden“, freut sich die
Leiterin des TheoPrax-Zentrums am Fraunhofer Institut für
Chemische Technologie in Pfinztal, Dörthe Krause. Im Rahmen des
Wettbewerbs „Deutschland - 365 Orte im Land der Ideen“ ist
TheoPrax als einer der „Orte 2007“ ausgewählt worden. Anfang April
wurde dem Zentrum die von Bundespräsident Horst Köhler
unterschriebene Urkunde überreicht. „Unser Dank gilt dabei dem
Landtagsabgeordneten Werner Raab, der uns auf die Ausschreibung
aufmerksam gemacht hat“, erklärte Krause.
TheoPrax erhält
konkrete Aufträge von Unternehmen, die gute Ideen und praktische
Lösungen für die verschiedensten Fragestellungen suchen. So
umfasst die Programmpalette von forschungsrelevanten Projekten für
Schüler, Studierende und Hochbegabte auch eine ganze Reihe von
Projekten für junge Langzeitarbeitslose oder Benachteiligte, wie
beispielsweise die altersgerechte Verpackung von Medikamenten oder
die Gestaltung eines Flyers. Das TheoPrax-Zentrum fungiert dabei
als Schnittstelle von Theorie und Praxis, insbesondere dient es
dem Ziel, junge Menschen an die Arbeitswelt heranzuführen.
Über eine zweite
Auszeichnung konnte sich die Leiterin des Zentrums im März freuen:
für die Jahre 2007 und 2008 erhielt TheoPrax das Gütesiegel der
UNESCO als Projekt im Rahmen des internationalen Programms
„Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“.
„Ich bin überzeugt, dass wir vom
TheoPrax-Zentrum in Zukunft noch viel erwarten können. Initiativen
wie diese bringen Deutschland und Baden-Württemberg voran“,
unterstrich der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Raab. |