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Werner Raab: Wir müssen unsere Kinder vor gewaltverherrlichenden Spielen und Filmen schützen

„Den Gefahren und Risiken, denen Kinder und Jugendliche durch Internet und Fernsehen ausgesetzt sind, muss konsequent begegnet werden“, fordert der Ettlinger Landtagsabgeordnete Werner Raab. Für Kinder sei der Umgang mit den modernen Medien zu einem selbstverständlichen Bestandteil ihres Alltages geworden. Die kürzliche veröffentlichte KIM-Studie 2006 des medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest bestätige, dass 96 Prozent der Zwölf- bis 13-Jährigen den Computer nutzen, ein Drittel davon täglich, wobei das häufigste Nutzungsmotiv Computerspiele seien. Das Fernsehen bleibe weiterhin die liebste Freizeitbeschäftigung der Kinder, so die Studie.

Die Gefahr, dass Kinder und Jugendliche dabei mit gewaltverherrlichenden Spielen und Filmen in Berührung kommen, dürfe nicht unterschätzt werden, so Raab. Eltern und Erzieher seien hier gefragt, ein wachsames Auge zu haben. Das Potential für Amokläufe an Schulen dürfe gar nicht erst entstehen. In diesem Zusammenhang forderte der Abgeordnete ein Herstellungsverbot gewaltverherrlichender Computerspiele.

Nach der KIM-Studie haben über die Hälfte der Sechs- bis 13-Jährigen schon Erfahrungen mit dem Internet gemacht und ein Drittel von Ihnen mit Chaträumen. „Es ist unsere Aufgabe, den Kindern und Jugendlichen im Netz ein sicheres Umfeld zu bieten und Chatten ohne Risiko zu ermöglichen“, so Raab. Er wies Auf der Internetseite www.chatten-ohne-risiko.net  von jugendschutz.net und der Landesanstalt für Kommunikation hin, auf der sich Infos zu sicheren Chaträumen finden.