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30. Oktober 2007

Freiwilligkeit vor Zwang

Übereinstimmung in der Zielsetzung des Regierungspräsidiums Karlsruhe stellten die CDU-Landtagsabgeordneten Manfred Groh und Werner Raab in einem Gespräch mit Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner bei ihrem Besuch in der Landesaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe fest. Die beiden Abgeordneten des Baden-Württembergischen Landtages nahmen ihr Gespräch zum Anlass, sich über die Erfahrungen mit der Umsetzung der Richtlinie zur Rückkehrförderung zu informieren.

Immerhin stellt das Land als erstes Bundesland in Deutschland in den Jahren 2007 und 2008 jeweils eine halbe Million Euro zur Verfügung, stellte Groh als Mitglied des Finanzausschusses des Landtages fest. Gerade die Kommunen profitieren von der freiwilligen und reibungslosen Rückkehr ausreisepflichtiger Ausländer, ergänzte Werner Raab, der als stellvertretendes Mitglied des Innenausschusses auf die besseren Startchancen in den Heimatländern hinwies.

Der Leiter der Landesaufnahmeeinrichtung, Manfred Garhöfer wies auch auf die Mittel des Europäischen Flüchtlingsfonds hin, die neben der Rückkehrberatung zur erfolgreichen Reintegration in den Herkunftsländern beitragen können.

Zustimmung durch die MdL's fanden die Behördenvertreter auch in der Aussage, die Verfahren müssen konsequent nach Rechtsstaatsprinzipien durchgeführt werden, nur so sei die freiwillige Ausreise ein Vorteil für die Betroffenen. Denn an der zwangsweisen Rückführung führe am Ende kein Weg vorbei. Da sei  es im Sinne aller Beteiligten besser, den Start im Heimatland so gut vorzubereiten, dass die Rückkehrer  eine gute Chance haben, ihren Lebensunterhalt gesichert bestreiten zu können.

 
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