Stutensee aktuell:



Finanzminister Gerhard Stratthaus in Stutensee

Stutensee (csk).    Der baden-württembergische Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU) war Festredner beim 16.  Neujahrsempfang der CDU Stutensee. Der frühere Oberbürgermeister von Schwetzingen referierte vor über 250 Besuchern in der voll besetzten Mensa zum Thema "Sanieren, Investieren, Reformieren - Handlungsspielraum für künftige Generationen". Er verzichtete dabei, wie er gleich zu Beginn betonte, bewusst auf eine parteipolitische Rede. Vielmehr behandelte er die angesprochenen Themen "grundsätzlicher".


CDU-Vorsitzender Ansgar Ljucovic (links) und Stadtrat Jochen Fürniß danken Finanzminister Gerhard Stratthaus (Mitte) für seinen Vortrag

Für Minister Stratthaus, der es gemeinsam mit Ministerpräsident Günther H. Oettinger erstmals geschafft hat 2008 einen Haushalt ohne Neuverschuldung vorzulegen, ist es unverzichtbar, dass heute für später vorgesorgt wird. Stratthaus wies darauf hin, dass "finanzpolitische Fehler vor allem in wirtschaftlich guten Zeiten gemacht werden", was vielen öffentlichen Haushalten in schlechten Zeiten die Luft zum atmen nimmt.

Der Minister verdeutlichte auch, dass Politiker nicht anders sind als die alle Menschen. "Daher ist es notwendig, das man Politikern im Finanzbereich Fesseln anlegen muss," so Gerhard Stratthaus bei seinem Vortrag in der Mensa Stutenseer Schulzentrum. Dies sei auch der Grund, warum er ein grundsätzliches Verschuldungsverbot des Staates im Gesetz verankern möchte.


Im Gespräch mit Minister Stratthaus (Mitte): Stadtrat Jochen Fürniß, Joachim Kößler MdL, Daniel Caspary MdEP und CDU-Vorsitzender Ansgar Ljucovic (v.l.n.r.)

Einen besonderen Stellenwert räumte Minister Gerhard Stratthaus dem gesamten Themenblock "Bildung" ein. Bezugnehmend auf die Tatsache, dass Deutschland ein rohstoffarmes Land ist, erläuterte er, dass Bildung der zentrale Rohstoff in unserem Land ist. Allerdings warnte Stratthaus davor pauschal mehr Geld in Bildung zu streuen. Vielmehr empfiehlt der Minister im Bereich Bildung gezielt zu fördern und sprach hierbei insbesondere die Lehrerausbildung an, wofür er viel Zustimmung bei den Besuchern es Empfangs bekam. Ein Gast sagte hierzu ergänzend beim anschließenden Stehempfang: "Ein guter Lehrer holt unter schlechten Arbeitsbedingungen mehr aus Schülerinnen und Schülern heraus als ein schlechter Lehrer mit guten Arbeitsbedingungen."

Überhaupt kam der Finanzminister beim Publikum in Stutensee sehr gut an und fügte sich nahtlos auf gleicher Top-Ebene ein wie seine Vorredner bei den traditionellen Neujahrsempfängen der CDU Stutensee - wie beispielsweise zuvor Ministerpräsident Günther H. Oettinger, Wissenschaftsminister Peter Frankenberg und Landesbischof Fischer.


 

Baubeginn für die Kampfbahn C



Stutensee (pm).   Im Beisein der Leiter der Schulen im Stadtteil Blankenloch und der Vertreter der Sportvereine begannen am Montag mit einem symbolischen Baggerbiss die Bauarbeiten für die Kampfbahn vom Typ C beim Schulzentrum Stutensee. "Mit dem Bau dieser Sportanlage wird ein weiterer Schritt für ein kinder- und familienfreundliches Stutensee getan", sagte Oberbürgermeister Klaus Demal (FWV) zum Auftakt der Arbeiten. Die bereits vorhandenen Anlagen auf dem Areal sollen in den kommenden Monaten ergänzt und zum Teil überarbeitet werden. So werden zu der 100 Meter-Bahn und der Weitsprunganlage, die auf den neuesten Stand gebracht wird, eine 400 Meter-Bahn und ein Rasenspielfeld samt Beregnungsanlage hinzukommen. Zudem werden Anlagen für technische Disziplinen wie Hochsprung, Sperrwurf oder Kugelstoßen entstehen. Ergänzt wird dies durch die Bereitstellung von zwei Fertiggaragen, die als Lager für Sportgeräte und Material dienen werden. "Die Anlage wird mit dazu beitragen, der heute oft festzustellenden Bewegungsarmut entgegenzuwirken", machte Demal bei seiner Ansprache deutlich. Aus diesem Grund werde es auch weitere Anstrengungen zum Bau einer zweiten Sporthalle in Blankenloch geben, um den Bedarf von Schulen und Vereinen zu decken. Sein Dank galt in diesem Zusammenhang den Stutenseer Vereinen und den Sportlehrern der verschiedenen Schulen. Diese hatten bei der Konzeption der neuen Anlage aktiv mitgewirkt. Der Bau neuen Sportanlage, der mit rund 815.000 Euro zu Buche schlägt, wird mit 215.000 Euro vom Land unterstützt. Ziel ist es, die Kampfbahn bei entsprechender Witterung bis Ende Mai fertigzustellen. Der Schulbetrieb soll durch die Bauarbeiten möglichst wenig beeinträchtigt werden.

Auch die CDU Stutensee freut sich über den erfolgten Spatenstich für die Freisportanlage "Kampfbahn Typ C" am Schulzentrum im Stadtteil Blankenloch. In einer Pressemeldung teilt der CDU-Stadtverband mit, dass "damit ein jahrelang gehegter Wunsch der CDU endlich in Erfüllung geht." Mit der geplanten Fertigstellung der Kampfbahn im Sommer erhalten die Stutenseer Schulen und Vereine nach Ansicht der Stutenseer Christdemokraten eine geeignete Trainingsstätte für Leichtathletik und andere Freisportarten. In einem Schreiben an Ministerpräsident Günter H. Oettinger hat sich die CDU Stutensee nochmals für den großzügigen Zuschuss von 215.000 Euro durch die die baden-württembergische Landesregierung bedankt. In der Abarbeitung des 2004 von den Stutenseer Christdemokraten beantragten Sportstättenentwicklungskonzeptes der Stadt Stutensee ist die Errichtung der Freisportanlage aber nur ein wichtiger Baustein, dem nach Ansicht der CDU weitere Maßnahmen folgen müssen.


Antragsfrist für die Jugendförderung läuft am 31. März 2008 ab 

Stutensee
(pm).  Die Stadt Stutensee unterstützt finanziell die Jugendarbeit der Vereine. Mit Zuwendungen soll der wichtige gesellschaftliche Beitrag, der dadurch geleistet wird, gefördert werden. Unterstützt werden die Ausbildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen auf sportlichem, musikalischem und gesanglichem Gebiet sowie Gruppen mit einer entsprechenden Zielsetzung, wenn der Verein mindestens fünf jugendliche Mitglieder hat. Für jeden Jugendlichen zwischen dem dritten und 18. Lebensjahr erhalten die Vereine jeweils 8,50 Euro. Die formlosen Anträge auf diesen Zuschuss müssen bis zum 31. März beim Hauptamt der Stadtverwaltung vorliegen. Da es sich um eine Ausschlussfrist handelt, können später eingehende Anträge nicht mehr berücksichtigt werden. Es besteht die Möglichkeit im Internet unter www.stutensee.de ein Antragsformular herunterzuladen. Dem Antrag müssen ein Verzeichnis der Jugendlichen mit Geburtsdatum mit Stand vom 1. Januar 2008 und eine Kopie der Meldung an den jeweiligen Dachverband beiliegen. Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung ist Julia Peidelstein, die telefonisch unter 07244/969-130 oder per elektronischer Post an kultur@stutensee.de erreichbar ist.

 




 

 

  Notinsel: Ein Netzwerk für den Kinderschutz  
 


Stutensee (csk)   Die Karlsruher Stiftung Hänsel+Gretel startete am 02. Mai 2002 das bundesweit einmalige Projekt "Notinsel". Hinter der Notinsel verbirgt sich ein großes Netzwerk von Geschäften und Läden, in denen Kinder bei Gefahr sofort Zuflucht finden.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Behörden, Bäckereien, Metzgereien, Tankstellen und andere  Betriebe, denen Kinder am Herzen liegen, können Partner der Notinsel werden und während ihren Öffnungszeiten Kindern eine erste sichere Anlaufstelle bieten. Hierbei spielt es im übrigen überhaupt keine Rolle welcher Gefahr oder Angst sich die betroffenen Kinder ausgesetzt fühlen. Die Spannweite der Gefahren, denen die Kids im Alltag ausgesetzt sind, ist groß und geht über Diskriminierung und Drohungen bis hin zu körperlicher und sexueller Gewalt durch andere Kinder und Erwachsene - auf der Straße und in der Familie.

Da Kinder Gefahrensituationen oftmals nicht so klar erkennen können wie Erwachsene, benötigen sie im Alltag einen besonderen Schutz, wenn sie beispielsweise auf den Spielplatz gehen und auf dem Schulweg sind   ... weiter
 

 


 

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